Dötlinger SPD will Kreuzungen an L872 sicher machen

Mit zwei Anträgen fordert die SPD-Fraktion im Gemeinderat Maßnahmen für eine höhere Sicherheit im Verkehr. Dabei haben die Dötlinger Genossen zwei Kreuzungen an der Landesstraße 872 im Blick.  So fordern sie an der Aschenstedter Kreuzung (Iserloyer Str./Aschenstedter Str./Wildeshauser Str.) und an der Neerstedter Kreuzung (Hauptstraße/Neerstedter Straße/Kirchweg) Maßnahmen zur Verkehrssicherung.

In Aschenstedt mahnt die SPD nach wie vor den Wechsel der Straßenseiten für Radfahrer und Fußgänger an. „Es kann nicht angehen, dass Kinder auf ihrem Schulweg bei Dunkelheit minutenlang warten müssen bis sie die Straße queren können. Nicht selten werden dann unter großer Gefahr kleine Lücken genutzt um die Straße zu überqueren. Gerade zum Schutz unserer kleinsten Mitbürgerinnen und Mitbürger muss an der Stelle endlich was passieren“, so der Aschenstedter Ratsherr Thore Güldner (SPD). Und auch die Geschwindigkeitsübertretungen auf der Landstraße sind den Sozialdemokraten immer noch ein Dorn im Auge. „Viele Autos überschreiten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Wir brauchen Maßnahmen die dies verhindern. Dabei sollten wir in alle Richtungen denken und uns nicht von vergangenen Denkverboten aufhalten lassen“, so Güldner.

Der Antrag beinhaltet auch konkrete Vorschläge, welche bei einer Prüfung mit einfließen sollen. Dabei reichen die Überlegungen von neuen Beschilderungen, über Verkehrsinseln, bis zu Lösungen durch einen Kreisverkehr. „Wir wissen, dass frühere Pläne für schärfere Geschwindigkeitsbegrenzungen und einen Kreisverkehr aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt wurden, wir glauben es ist an der Zeit sich wieder intensiv mit der Aschenstedter Kreuzung auseinanderzusetzen“, berichtet der SPD-Fraktionsvorsitzende Rudi Zingler.

Auch an der Neerstedter Kreuzung sieht die SPD-Fraktion Handlungsbedarf. Nach Auffassung der Sozialdemokraten ist vor allem die Lage durch verschiedene Straßengrößen, der Bebauung und die Irritationen durch das Tageslicht oft unübersichtlich. Hierbei verweisen sie auch auf die jüngsten Verkehrsunfälle. „Gerade für Ortsunkundige ist die Verkehrsführung nicht immer auf den ersten Blick zu verstehen. Der Radweg inmitten der Verkehrsinsel macht dies nicht einfacher“, meint Rudi Zingler.

Auch in Neerstedt zeigt die SPD Optionen auf, um die Situation sicherer zu machen. Hierbei wird unter anderem eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder die Verschärfung der Vorfahrtsregelung ins Spiel gebracht. „Mit den Anträgen werden sich jetzt die Verwaltung und die politischen Gremien auseinandersetzen müssen. Dabei müssen wir zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger an einem Strang ziehen“, so Thore Güldner zum Abschluss.