Leidenschafliche Wahlanalyse

Auf der letzten Vorstandssitzung des SPD OV Harpstedt wurde intensiv über das Abschneiden der SPD bei der Europawahl diskutiert.

Es zeigte sich, dass auch die „Basis“ der SPD mit dieser im Allgemeinen unzufrieden ist. Das, was aus dem Willy-Brandt-Haus in Berlin an Wahlkampf gemacht wurde, kam überhaupt nicht bei den Wählern an. Das Thema Klima hat man scheinbar verschlafen. Einig waren sich die Anwesenden, dass es Klimaschutz nicht zum Nulltarif geben kann. Die Zeit rinnt uns durch die Hände, wir müssen endlich aktiv werden, so Matthias Hoffmann. Ein Thema war auch das bedingungslose Grundeinkommen, welche die SPD besetzen könnte. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass diese Forderung mehr Fragen aufleben lässt, als man beantworten könne.

Trotzdem oder erst recht, will man dran bleiben.

Auch war man sich einig, dass die SPD in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet hat. Leider hat man es nicht verstanden, dieses bei der Bevölkerung auch ankommen zu lassen. Hier herrscht dringender Nachholbedarf. Vieles lief und läuft noch falsch, aber gerade jetzt in der Krise heißt es zusammenhalten, stellte der OV Vorsitzende Daniel Helms klar.

In der kleinen Politik könnte man sich vorstellen, dass z.B. der VA und der SGA soweit wie möglich „aufgelöst“ werden, um Entscheidungen Bürgernäher und offener zu gestalten.

Die nächste Sitzung des OV findet am 10. Juli statt.