Abgeordnete besichtigen die Freie Humanistische Schule in Huntlosen

In Begleitung von MdB Susanne Mittag und MdL Axel Brammer besichtigte ich die Freie Humanistische Schule in Huntlosen/Gemeinde Großenkneten.

Diese genehmigte Ersatzschule in freier Trägerschaft vereint Grund-, Haupt- und Realschule und arbeitet nach alternativen pädagogischen Konzepten auf Grundlagen von Maria Montessori, Rebecca und Mauricio Wild und dem Humanismus.

Es gibt dort keine Noten, sondern Lernentwicklungsberichte. Die Schüler arbeiten altersgemischt und selbstbestimmt in demokratischen Strukturen. In der Lernzeit von 8-10 Uhr geht es um die Fächer Deutsch, Mathe und Englisch. Danach finden Besprechungen, Angebote, Kurse und Projekte statt, die freiwillig genutzt werden können. Als Abschluss kann der Haupschul-, der Realschul- oder der erweiterte Realschulabschluss erworben werden. Weitere Informationen gibt es bei Interesse auf der Homepage unter www.freie-humanistische-schule.de.

Geschäftsführerin Katharina Krebs und Schulleiter Reinhard Roccor präsentierten uns Garten- und Werkprojekte der Schüler/innen und informierten uns über den Unterrichtsablauf, die Lerninhalte und Strukturen. Zurzeit werden dort 40 Kinder beschult. Gerne möchte die Schule ihren Betrieb auf 70 Kinder ausweiten.

Gelegentlich wird das hier praktizierte ganzheitliche und sehr individuelle Lernen als exotisch wahrgenommen – deshalb arbeitet die Schule daran, stärker  als ergänzendes Angebot zu anderen Schulformen gesehen zu werden.

Alle Abgeordneten waren sich einig, dass Alternativschulen ein wichtiger Beitrag zur Ermöglichung der Bildungsvielfalt sind. Wir als Landtagsabgeordnete haben versprochen, die uns vorgetragenen Wünsche und die Schwierigkeiten einer alternativen Schule, die sich manchmal im alltäglichen Umgang mit den Schulbehörden ergeben, mit nach Hannover zu nehmen und uns für tragfähige Lösungen einzusetzen“ so Renate Geuter.

Der Schulleiter (links) präsentiert den Politikern MdL Axel Brammer, MdL Renate Geuter und MdB Susanne Mittag Werkprojekte der Schüler/innen,