Lehrstunde über Bienen für 60plus und Jusos

Jusos und SPD-Senioren informierten sich beim Bienenfachmann Götz Neuber in Klattenhof, der es hervorragend verstand Jung und Alt in die interessante Welt der Bienen zu führen. 

Die aktuelle Diskussion über das Bienensterben war Grund für den Besuch bei Götz Neuber, der betonte, dass die Gründe dafür keineswegs nur lokal zu suchen seien.

Er plädierte für einen ganzheitlichen Ansatz für den Bienenschutz, beginnend bei der Wertschätzung der Imker für ihre wichtige Arbeit bis hin zu einer Verhinderung der Schadorganismen für die Bienen, wie sie auch zum Teil von ungesäuberten Gläsern des Importhonigs ausgehen. Die Verbraucher sollten sich lieber auf den heimischen Honig verlassen und damit einen Betrag für gesunde Bienenbestände leisten.

In der Diskussion über die Möglichkeiten der Politik zum Erhalt des wichtigen Nutztieres Honigbiene, plädierte Duin dafür, die Öffentlichkeitsarbeit der Imker stärker zu unterstützen und ein höheres Maß an Verbraucheraufklärung zu bewirken.

Götz Neuber mahnte: „ Noch sind wir zu weit von einer aktiven Unterstützung der Imker entfernt“. Er würde sich freuen, wenn sich die Gartenbesitzer neben den Landwirten mit bienenfreundlichen Gärten  für die heimischen Bestäuber stark machen würden. Die Imker seien gerne bereit darüber kompetent Auskunft zu erteilen

Interessierte Gäste bei Götz Neuber (3. v. re.): Rudolf Zingler, Ralf Metzing, Günter Graf, Thore Güldner, Harri Brendler (v. li.

Das sollten alle Gemeinen unterstützen, damit ein Gemeinde übergreifendes Netz von Blühflächen entstehen könne und keine Trachtlücken mehr zu befürchten sind, regte  Matthias Kluck an. Götz Neuber unterstrich diese Forderung und ergänzte, dass  die finanzielle Förderung der Bienenzucht nicht an Gemeindegrenzen festgemacht werden dürfe.

das Foto zeigt von links: Götz Neuber, Insa Huck, Franz Duin, Sören Güldner, Matthias Kluck.